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~Joy's Sicht~

Tom sah mich aus den augenwinkeln irretiert an. Ich wagte es nicht ihn anzusehn und drehte mich demonstrativ zu Gustav ohne zu wissen was ich jetzt sagen sollte. "Scheiße, scheiße, scheiße!", dachte ich mir.
 
Was sollte ich denn jetzt zu Tom sagen?
Das Spiel wollte ich auf jeden Fall mitspielen.
 
Augenblicklich dehte ich mich wieder zu Tom und ich sprüte Gustavs Blick auf meinem Rücken . Ich versuchte mit meinen Haaren zu spielen und gleichzeitig sexy auszusehn, doch in dem Moment kam ich mir ziemlich albern vor. "Von mir aus gerne!", flüsterte ich ihm ins Ohr und berührte mit meinen Lippen kurz sein Ohrläppchen. "Was gerne?", fragte mich Tom so laut, dass er die ganze verführerische Stimmung völlig unter Wasser setzte. Sofort spürte ich acht Augenpaare auf mir ruhn. "Das wollen wir jetzt aber auch gerne wissen!", meinte Georg uns sah mich grinsend an.
 
OMFG!
 
Ich war völlig perplex. Joy, gaaanz ruhig. Überleg wie man in so einer Situation ganz cool und leicht geheimnisvoll rüberkommt.
"Ähm.." 
3.1.08 14:45


~Lisas Sicht~ <3

 "Also warum musste ich jetzt plötzlich soo schnell aufs Klo?", fragte ich Joy, als wir in derToilette angekommen waren.

"Also, naja.. Tom!"

Verwirrt musterte ich sie durch den Spiegel.

"Was ist mit Tom?"

"Er... er... er hat mich angemacht."

Ungehalten prustete ich los und ließ dabei mein Eis ins Waschbecken fallen.

"Und deswegen störst du mich bei der Unterhaltung mit Bill über verschiedene Eissorten, weil Tom dich angemacht hat?", kicherte ich weiter und beobachtete Joy immer noch durch den Spiegel.

"Haha Lisa, sehr witzig. Danke auch. Er hat mich nicht nur angemacht, er wollte mit mir sogar in die Kiste. Da hast dus."

Beleidigt verschränkte sie ihre Arme und wickelte eine schwarze Strähne um ihren Finger. Sofort verstummte mein Lachen.

"Und das hat er so gesagt?"

"Nein, aber er hat gefragt, ob ich nicht vielleicht Lust hätte nachher noch zu ihm zu kommen."

Ein Grinsen huschte über meine Lippen. Ich kannte Joy zwar noch nicht mal einen ganzen Tag lang, doch trotzdem fand ich sie unheimlich niedlich.

"Du bist noch Jungfrau, oder?"

Ein stummes Nicken von ihr.

"Okay, dann folgender Plan. Ich denke du stehst auf Gustav, oder wie der Typ noch heißt, oder? Dann ignorier Tom, oder spiel mit. Mach ihn so richtig scharf und dann lass ihn gekonnt abblitzen. Kannst du das? Bestimmt. Du kannst es aber auch lassen und ihn einfach ignorieren, das ist deine Sache. Gehn wir wieder raus?"

Ohne eine Antwort abzuwarten, packte ich ihre Hand und zog sie hinter mir her aus der Damentoilette.

"Mädchensache.", grinste ich, als Bill mich fragend anschaute, nachdem ich mich wieder neben ihn gesetzt hatte.

Aus dem Augenwinkel konnte ich beobachten, wie Joy sich provozierend zwischen Tom und Gustav niederließ.

Na also, die Schlacht konnte beginnen!

3.1.08 14:22


~Joy's Sicht~

Alle ein Eis schleckend saßen wir am Brunnen vor dem Rewe.. Ich setzte mich absichtlich neben Gustav und wartete darauf, dass Lisa sich neben mich setzte, doch statt dessen roch ich ein Männerparfum. Aber so ein geiles, dass ich fast ohnmächtig wurde. Augenblicklich musste ich mich an meine beste Freundin erinnern. Sie hatte mir mal erzählt, dass sie das Parfum von ihrem Bruder genauso entfindet, wie ich gerade. Damals hab ich ihr nicht geglabut, aber jetzt... Ich sah zur Seite und direkt in Toms lachende Augen. Er hatte ganz kleine Falten um sie. Schnell sah ich weg und leckte wieder an meinem Kokosnusseis. Ich suchte nach irgendwelchen Worten, aber ich fand keine. Darum leckte ich wortlos an meinem Eis weiter. "Hey!", flüsterte mir jemand ins Ohr und ich wusste sofort, dass das geile Parfum mit mir sprach. "Hast du Lust nachher noch mit zu mir zu kommen!" Augenblicklich hörte ich auf mein Eis zu essen. WTF? Sollte das eine Anmache sein!? Ich glaubs nicht! Ich glaub es nicht! WOAH! Der kennt mich eine knappe Stunde & will mich ins Bett haben? "Lisa! Wir müssen auf Toilette!", rief ich ihr zu. Lisa sah mich verwirrt an. Ich bin verrückt geworden... Seit wann..?! "Ne, ich muss nicht!", antwortete Lisa mir mit ernster Miene. Die war wohl völlig verpeilt und im Liebesglück mit Bill. "Doch du musst!", beharrte ich und versuchte sie mit meinen Augen zu überzeugen. Ich wär am Liebsten im Boden versunken. Was ging denn mit mir ab. Was machte ich hier für ein Drama?
Mir kam es so vor, als wären Minuten vergangen, bis sie reagierte & meinte "stimmt, meine Finger kleben vom Eis und jetzt muss ich auch mal.." Ich musste mir mein Lachen verkneifen. Also so einen schlechten Grund in so einer Lage hatte ich schon lange nicht mehr gehört.
1.1.08 19:41


~Lisa's Sicht~

Ich betrachtete Bill kurz. Mhh, Bill... Schöner Name eigentlich. Lisa und Bill. Bill und Lisa. Passt doch! Grinsend schaute ich meinen Burder an. "Und wo geht ihr jetzt noch hin?" "Eigentlich wollten wir jetzt n' Eis essen oder so was, aber ihr kommt nicht..." Schnell unterbrach ich ihn. "Doch! Genau das tun wir. Wo geht lang?" Unschuldig blickte ich in die Runde und Bills Lippen zierten ein fettes Grinsen. "Hier lang." Er drehte sich um und ging den Weg entlang, die Jungs hinterher und schließlich auch ich und Joy.

"Mhh was nehm ich denn?", überlegte ich vor mich hin und starrte wie gebannt in die Eis-Vitrine. Einmal Bill mit Sahne bitte., schoss es mir durch den Kopf und ich musste lauthals lachen. "Lisa? Alles ok?", fragte mich Joy kopfschüttelnd und ich musste noch mehr lachen. "Was wollen Sie?", unterbrach mich plötzlich die Eisverkäuferin. "Einmal Bi... Ääh Banane bitte.", stammelte ich total verwirrt und könnte mich innerlich dafür umbringen. "80 Cent macht das dann." Automatisch griff ich an meine Arschtasche wo sich eigentlich mein Porte-Monnai befinden sollte, doch da war nichts. "Scheiße.", fluchte ich leise, als auf einmal 80 Cent auf die Theke gelegt wurden. "Ich mach das schon.", hörte ich Bills Stimme hinter mir und ich nahm mein Eis entgegen. "Danke.", lächelte ich ihn an und drehte mich zu ihm um. "Kein Problem.. Wenn ich auch mal probieren darf?" Schon wieder brachte mich sein Grinsen fast um den Verstand. "Ja, eh, na klar." Perplex hielt ich ihm mein Eis hin und er probierte davon. Oh mein Gott! Der Kerl hat einen Zungenpiercig?! Halleluja! Und wie er dieses Eis ableckt. Jesus, Maria und Sohn Christi! Heilige Scheiße. "Mhh, schmeckt gut.", grinst er und dreht sich zu der Eisverkäuferin. "Auch einmal Banane bitte." "Omg ist der Kerl sexy.", wisperte ich Joy zu und auf ihren Lippen bildete sichein wissendes Grinsen.  

30.9.07 14:18


~Joys Sicht~

„Wart mal kurz, ja?!“, bat ich sie und rannte schnell in die Wohnung. „Mamaaa! Lisa und ich erkundigen hier noch ein bisschen das Dorf, ja?! Kann später werden…“, rief ich. „Um acht bist du wieder hier!“, rief sie aus dem hinteren Teil herüber. „Um halb neun!“, protestierte ich. „Um viertel nach Acht dann eben!“, schrie sie. „Ist ja guhuut!“, meckerte ich und ging wieder zu Lisa. Es war komisch. Ich hatte mich noch nie schon so schnell von einem anderen Mädchen verstanden gefühlt… Ok, wir waren ja auch fast in derselben Lage. „Hast du Lust mir dieses Kaff ein bisschen näher zu zeigen?“, fragte ich sie grinsend. „Da brauchen wir nicht lange“, stimmte sie mit ins Grinsen ein. „Außer du stehst auf Felder und Wiesen und Felder und Wiesen. Ach ja, hab ich schön erwähnt, dass es hier auch Felder und Wiesen gibt?!“  Arm in arm, wie zwei Freundinnen, die sich schon seit Ewigkeiten kannten, schlenderten wir durch die Straßen und Lisa zeigte mir das Bushäuschen, womit wir dann zur Schule fahren würden und eine äußerst interessante, zum einschlafen aussehende Blume neben dem Häuschen. Sie hatte rosane Blütenblätter und war in der Mitte gelb. „Ein Wunder, dass hier überhaupt Pflanzen wachsen und keine Kakteen!“, lachte ich. Zufälligerweise kamen uns Andi und seine vier neuen Freunde entgegen, was aber in so einem kleinen Kaff von 850 Einwohnern kein großer Zufall war. „Na, was macht ihr denn hier?!“, fragte uns Andi. „Diese äußerst interessante Blume betrachten!“, sagte ich und ein lächeln huschte mir über die Lippen. Ich war etwas verunsichert, schließlich sahen wir uns ja sozusagen das erste Mal. Entschlossen schritt ich auf ihn zu „Hi, ich bin Joy, deine Cousine!“, grinste ich ihn schelmisch an und wartete auf seine Reaktion. „Ah…hi?!“  Er sah Lisa verunsichert an, als sollte sie ihm jetzt sagen, dass das nur ein schlechter Scherz war, doch sie nickte nur lachend und meinte „Jetzt guck nicht so! Wenn du willst können wir dir noch mehr erzählen, was uns heute überrascht hat!“ Und so erzählte jeder von uns unsere Geschichte auf seine Art und Weise, wie sie es erlebt hatte. Die vier anderen Jungs hörten uns erstaunlicherweise ganz ruhig zu, was von Jungs eher nicht zu erwarten ist. „Und wenn wir schon beim Vorstellen sind… wer seit ihr?“, fragte Lisa und fragte eher nur den einen Jungen mit den schwarzen Haaren. „Also ich bin Bill“, antwortete er auch so gleich, „und das ist Tom, Gustav und das ist Hagen oder auch Georg genannt!“, grinste er. Gustav also… dachte ich. Unsere Bicke trafen sich für eine Millisekunde und ich bekam ein leichtes Bauchkribbeln. Ob er das auch bemerkt hatte? Eher nicht. Jungs kennen sich in so etwas wie Feingefühl aus, wie Mädchen beim Motorräder – zusammenschrauben.

18.8.07 14:04


~Lisas Sicht~

Nachdem sie den Müll weg geworfen hatte, legte ich den Kopf schief und ließ eine Kaugummiblase platzen. „Und? Wurdest du auch gewaltsam deinen Freunden entrissen?“ Joy nickte grinsend. Scheint ja doch gar nicht so eine eingebildete Kuh zu sein, wie ich dachte. „Hachja, das Leben ist hart!“, seufzte ich und ließ mich auf den Bordstein nieder. Joy setzte sich einfach neben mich und ich holte meine Kaugummipackung hervor. „Auch eins?“ Lächelnd nahm sie sich eins heraus und ich steckte die Packung wieder weg. „Wie alt bist du eigentlich?“, fragte ich und malte unsichtbare Gesichter und Figuren auf den Bordstein. „15, du?“ „Auch.“, grinste ich und machte wieder eine Kaugummiblase. „Hast du ne Ahnung warum wir hier sind? Also beide? Vorher wusste ich ja noch nicht mal, dass ich so was wie eine Cousine habe.“ Joy zuckte mit den Schultern. „Kein Plan. Meine Mutter wollt’s mir nicht sagen. Naja, ich hab eh im Moment keine sonderlich  große Lust mit ihr zu reden.“ „Sauer auf sie?“ „So kann man das nennen.“ „Mhm, ich auch…“ Und jetzt?, dachte ich, als Joy genau in dem Moment meinen Gedanken aussprach. Verwirrt schaute ich sie an. „Wasn?“, grinste sie und ich schüttelte kurz den Kopf. „Nicht so wichtig…“ Nachdenklich fummelte ich an meinem Piercing rum. Wieder so eine dämliche Macke, die ich mir nicht abgewöhnen konnte. „Lisaaa! Esseeen!“, schrie meine Mutter förmlich aus dem Fenster und ich rollte die Augen. „Ach und sag gleich Andi bescheit!“ Ich nickte kurz und stand auf. „Andi?“ Stille. Nichts. Keine Antwort. „Wer is das denn?“, fragte Joy und ich zog eine Grimasse. „Mein Bruder.“ Wo treibt sich der Kerl denn diesmal nur rum? Wie aufs Stichwort bog er um die Ecke, mit vier weiteren, äußert attraktiven Jungs im Schlepptau. „Hey Schwesterherz!“ WTF? Schwesterherz? „Jaa, ist klar Andi.“ „Okay, vergiss es. Kannst du Mum einfach nur sagen, dass ich nicht zum Essen komme? Ich häng noch n’ bisschen mit den Jungs ab.“ Ich reagierte nicht, sondern starrte nur den einen Typen an. Fang jetzt bloß nicht an zu sabbern!, schoss es mir durch den Kopf und ich riss mich augenblicklich zusammen. Aber scheiße, der Typ war echt so was von geil! „Ähm ja, kann ich machen.“ Dabei ließ ich den Kerl immer noch nicht aus den Augen. „Okay, danke.“ Damit drehte er sich um u$nd verließ mit seiner Gefolgschaft mein Blickfeld. OMG! „Hast du den Typen gerade gesehn?!“, quietschte ich auch schon sofort los und sprang überdreht vor Joy auf und ab. Okay, jetzt hatte ich wohl endgültig einen kompletten Schaden. „Welchen Typen?“ „Na DER Typ. Groß, schwarzhaarig, geschminkt, geil aussehend, viel Schmuck…?“ „Ach der. Nee, ich hab eher auf den blonden geachtet.“, grinste sie und wurde leicht rot. „Uii.“, lachte ich und hatte jetzt absolut keinen Bock mehr auf Essen. „Mamaa! Wir kommen nicht zum Esseeen!“, schrie ich nach oben und hackte mich bei Joy ein. „Erledigt!“

18.8.07 14:03


~Joys Sicht~

Mein Gott, wie war die denn drauf, ich runzelte die Stirn und ich speicherte sie automatisch in der Kategorie „Zicke“ ein. „Ich bin Joy!“, sagte ich recht kühl und konnte den gehobenen Blick auf meinem Rücken spüren, während ich in mein neues zu Hause lief. Na das konnte ja heiter werden…Das wusste ich schon ganz sicher. Immer noch sauer auf meine Mutter durchforschte ich die ganzen Zimmer und als ich das Größte erblickte, wusste ich sofort, dass das meine zukünftige Area sein würde. „Mama!“,  rief ich. „Das ist ab jetzt mein Zimmer!“ Überrascht, dass ich überhaupt mit ihr geredet hatte, steckte sie kurz ihren Kopf durch die Tür und lächelte erleichtert „Ok –Genehmigt!“ Pff…Von wegen genehmigt! Das hatte sie doch eh nicht zu bestimmen, ich hatte das gleiche Mitrederecht! Meine Laune sank von Zeit zu Zeit immer tiefer und ich konnte förmlich eine schwarze Dampfwolke über meinem Kopf sehen. Sie verbesserte sich auch nicht, als nach einer Stunde endlich der Möbelwagen kam. Zwei Männer brachten mein großes Ikeabett hinein und ich wies ihnen den Platz dafür zu. Während der einen Stunde hatte ich genügend Zeit zu überlegen, wie ich es mir so gemütlich machen wollte, soweit es eben ging. Nach und nach nahm unsere leere Wohnung Gestalt an und nach drei Stunden, konnten die Möbelpacker dann gehen und wie es aussah waren sie auch sehr erleichtert darüber. „Du Joy, bringst du dann bitte noch mal den Müll, der von unsrer Autofahrt übrig ist, raus?!“, bat mich meine ach so liebenswerte Mutter und ich schnappte mir den Sack und lief auf den Hof. In der Mitte blieb ich ratlos stehen. Ich hatte keine Ahnung wo die Mülltonnen versteckt waren. „Brauchst du Hilfe?“, fragte mich eine Stimme, die ich erst heute gehört hatte und diesmal in einem netteren Ton. „Ja, ich weiß nicht so recht wo hin mit dem!“, grinste ich und merkte wie ich leicht rot wurde. Sie lachte ein herzliches Lachen und antwortete „Ja, das hab ich am ersten Tag auch erstmal suchen müssen. Anscheinend haben unsere Mütter denselben ‚Bringst-du-mal-bitte-den-Müll-raus-Tick’! Sie führte mich zu einem silbernen großen Kasten, öffnete eine kleine Tür und rollte die Mülltonne geschickt raus. „Ja, scheint so!“, lächelte ich unsicher. Wie konnte eine Person plötzlich so nett sein?!

18.8.07 13:58


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