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~Joys Sicht~

„Wart mal kurz, ja?!“, bat ich sie und rannte schnell in die Wohnung. „Mamaaa! Lisa und ich erkundigen hier noch ein bisschen das Dorf, ja?! Kann später werden…“, rief ich. „Um acht bist du wieder hier!“, rief sie aus dem hinteren Teil herüber. „Um halb neun!“, protestierte ich. „Um viertel nach Acht dann eben!“, schrie sie. „Ist ja guhuut!“, meckerte ich und ging wieder zu Lisa. Es war komisch. Ich hatte mich noch nie schon so schnell von einem anderen Mädchen verstanden gefühlt… Ok, wir waren ja auch fast in derselben Lage. „Hast du Lust mir dieses Kaff ein bisschen näher zu zeigen?“, fragte ich sie grinsend. „Da brauchen wir nicht lange“, stimmte sie mit ins Grinsen ein. „Außer du stehst auf Felder und Wiesen und Felder und Wiesen. Ach ja, hab ich schön erwähnt, dass es hier auch Felder und Wiesen gibt?!“  Arm in arm, wie zwei Freundinnen, die sich schon seit Ewigkeiten kannten, schlenderten wir durch die Straßen und Lisa zeigte mir das Bushäuschen, womit wir dann zur Schule fahren würden und eine äußerst interessante, zum einschlafen aussehende Blume neben dem Häuschen. Sie hatte rosane Blütenblätter und war in der Mitte gelb. „Ein Wunder, dass hier überhaupt Pflanzen wachsen und keine Kakteen!“, lachte ich. Zufälligerweise kamen uns Andi und seine vier neuen Freunde entgegen, was aber in so einem kleinen Kaff von 850 Einwohnern kein großer Zufall war. „Na, was macht ihr denn hier?!“, fragte uns Andi. „Diese äußerst interessante Blume betrachten!“, sagte ich und ein lächeln huschte mir über die Lippen. Ich war etwas verunsichert, schließlich sahen wir uns ja sozusagen das erste Mal. Entschlossen schritt ich auf ihn zu „Hi, ich bin Joy, deine Cousine!“, grinste ich ihn schelmisch an und wartete auf seine Reaktion. „Ah…hi?!“  Er sah Lisa verunsichert an, als sollte sie ihm jetzt sagen, dass das nur ein schlechter Scherz war, doch sie nickte nur lachend und meinte „Jetzt guck nicht so! Wenn du willst können wir dir noch mehr erzählen, was uns heute überrascht hat!“ Und so erzählte jeder von uns unsere Geschichte auf seine Art und Weise, wie sie es erlebt hatte. Die vier anderen Jungs hörten uns erstaunlicherweise ganz ruhig zu, was von Jungs eher nicht zu erwarten ist. „Und wenn wir schon beim Vorstellen sind… wer seit ihr?“, fragte Lisa und fragte eher nur den einen Jungen mit den schwarzen Haaren. „Also ich bin Bill“, antwortete er auch so gleich, „und das ist Tom, Gustav und das ist Hagen oder auch Georg genannt!“, grinste er. Gustav also… dachte ich. Unsere Bicke trafen sich für eine Millisekunde und ich bekam ein leichtes Bauchkribbeln. Ob er das auch bemerkt hatte? Eher nicht. Jungs kennen sich in so etwas wie Feingefühl aus, wie Mädchen beim Motorräder – zusammenschrauben.

18.8.07 14:04
 


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